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Olympia-Qualifikation in Haiti
0:1
Niederlage gegen Bahamas
Die Reggae Boyz standen in der Zwischenrunde zur
Qualifikation für die olympischen Spiele in Peking/China unter
Druck. In Haiti ging es gegen den starken Gastgeber und gegen die
Bahamas, die nicht zu unterschätzen sind. Da nur der Gruppenerste
zur Endrunde in die USA fährt, musste man schon fast beide Spiele
gewinnen.
Trainer Downswell konnte dabei auf die Dienste der beiden Profis Luton
Shelton (Sheffield United/England) und Rafe Wolfe (Royal White
Star/Belgien) zurückgreifen, die dem jungen Team die nötige
Sicherheit geben sollten.
Da Haiti 2 Tage davor die Bahamas mit 6:0 besiegte, waren die Boyz
bereits vor Anpfiff der Partie unter Druck. Ein Sieg war Pflicht, um in
die nächste Runde einzuziehen.
Die Boyz erspielten sich in der ersten Halbzeit Chancen um Chancen,
konnten diese aber nicht nutzen. Torhüter Whylly im Kasten von
Bahamas zeigte hervorragende Paraden und verhinderte in mehreren
Situationen den Führungstreffer. Torhüter Kerr musste in der
1. Halbzeit nur einmal eingreifen.
Luton Shelton
Auch in der 2. Halbzeit versiebten die Reggae Boyz eine Chance nach der
anderen. Einmal hatten sie Pech, als der Ball an den Pfosten prallte.
Der reaktionsschnelle Keeper von den Bahamas konnte einfach nicht
überwunden werden.
Wie so oft im Fußball, so rächte sich auch dieses Mal das
Auslassen der vielen Chancen. St. Fleur fasste sich in der 84. Minute
ein Herz, umdribbelte kurz vor dem Strafraum einen jamaikanischen
Verteidiger und zog dann einfach mal ab. Der Ball schlug im Netz ein.
0:1 und das auch noch kurz vor Schluss.
Downswell war sehr enttäuscht
Nun warfen die Reggae Boyz alles nach vorne. Shelton rannte über
das Halbfeld und umdribbelte seinen Gegenspieler und spielte den Ball
in die Mitte. Vernon kam aber nicht mehr an den Ball. Wenig später
pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.
Die Ausgangslage sieht sehr schlecht aus für die Reggae Boyz.
Während sich die Mannschaft der Bahamas nicht mehr für die
Hauptrunde qualifizieren können, müssen die Boyz gegen Haiti
mit 8 Toren Unterschied gewinnen, um in die nächste Runde
einzuziehen. Ein fast unmögliches Ziel.
Bahamas:
Whylly - Hall (Kapitän), St. Fleur, Thompson,
Hepple - Sealey, Vanderpool-Wallace, Rahming, Williams - Cancino (46.
Mitchell), Mitchell.
Jamaika:
Kerr - Woodbine (65. Virgo), Moodie, Smith, Austin
(Kapitän) - Cousins, Vernon, Finlayson, Wolfe (57. Bayliss) -
Daley (52. Davis), Shelton.
Bericht: Andreas Wieser
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