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„Melting Culture & Styles“ beim Summerjam 2007

German Reggae Boyz Supporter waren live dabei


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Lukas & Andi

Bericht vom 22. Summerjam 2007 (6. – 8. Juli) von Lukas Glaser:

Die German Reggae Boyz Supporter nahmen dieses Jahr das erste Mal beim Summerjam am Fühlinger See, nahe Köln,  teil. Das Summerjam ist das größte Reggae-Festival in Europa und zählt jährlich 25,000 – 30,000 Besucher aus aller Herren Länder. Wir hatten das Glück als sogenannte „Irie Guides“ an diesem Event teilnehmen zu dürfen.

Uwe
Uwe Banton, Ehrenmitglied der Reggae Boyz Supporter

Nachdem wir am See keinen Platz mehr für unsere Zelte fanden, stellten wir diese einfach in einem nahe gelegenen Waldstück auf. Dies stellte sich im Nachhinein aber als ziemlich gut raus, da man von dort sehr schnell im Zentrum des Festivals ist. Das einzige nervige war mein Zeltnachbar aus Mexico, der unbeschreiblich nervige Schnarchtöne von sich gab wenn es ins Bett ging.

Red Stripe
Red Stripe. One of the greatest beer.

Am ersten Tag konnten wir gleich mal Ronny Trettman, Ziggi, T.O.K und Gentleman verfolgen. Unvergesslich an diesem Tag aber auch die Auftritte von „German Reggae Boyz Supporter Ehrenmitglied“ Uwe Banton und den Altmeistern von Israel Vibration. Während den Auftritten versorgten wir uns immer ausreichend mit kühlem Bier und karibischen Speisen wie Ackee and Saltfish oder leckeren Pancakes (Döner, Hamburger und Tortellini waren auch überall zu bekommen, ebenso ein gutes Angebot an asiatischen Speisen).

Banton
.....nochmals Uwe Banton. Roots Reggae vom allererfeinsten

Der Samstag fing an mit dem deutschen Newcomer Sebastian Sturm, gefolgt von den jamaikanischen Roots-Artists Fantan Mojah und Warrior King. Abends spielten dann die internationalen Stars Sizzla, Beenie Man und Sean Paul. Aber auch auf der anderen Bühne kamen wir mit Nosliw, Clueso und Blumentopf auf unsere Kosten. Besonders der Auftritt von Blumentopf hat uns dabei sehr gut gefallen („Jah ist mein Manajah…“)…

Am Sonntag waren wir dann alle ziemlich platt und erschöpft und hörten uns eigentlich nur noch Aswad an, was aber mehr als lohnenswert war.

Alles in allem waren es 4 wunderschöne Tage und falls terminlich nichts dazwischenkommt, werden wir auch sicherlich 2008 wieder am Start sein. Die Festivalstimmung ist einfach sehr multikulturell und sollte sich für jeden Reggae-Fan lohnen.

In diesem Sinne, maybe see you in 2008 in Cologne!

Fazit und Kurzbericht von Andreas Wieser:

Für mich war es ebenfalls ein Erlebnis und durch den „Irie-Guide (Busbegleiter im Reggae Bus) kam ich kostenlos zu dieser klasse Veranstaltung.

Nachdem ich am Freitag gegen 17 Uhr in Köln mit unserer Gruppe aus München ankam, baute ich mit der Mithilfe von 2 Holländerinnen aus Amsterdam mein Zelt auf. Dies sollte in den nächsten 3 Tagen mein Schlafplatz sein.

Jamaica Bar
A Jamaican Bar

Am Abend begann dann die Show mit den Jamaikanern von T.O.K. In der früh um halb 1 Uhr trieb mich der Hunger noch an einen Jamaika Stand und ich genehmigte mir ein Red Stripe und Jerk Chicken.

Tonne
Reggae Tonne

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück erneut auf das Gelände. Stars wie Sean Paul, Beenie Man oder auch Sizzla traten auf.

Sehr nett war auch die Shopping-Tour durch die verschiedenen Stände. Ich kaufe mir ja eine Puma-Jacke von Togo, ein Air Jamaica T-Shirt und ein beiges T-Shirt mit der Aufschrift „Africa“.

AndyBoy
Webmaster Andi an einer Reggae Boyz Tonne

Am Abend mussten wir es leider schon wieder packen. Es waren wirklich sehr herrliche Tage und zum Abschluss dieses Berichts möchte ich noch mit einem Zeitungsartikel abschließen, der dieses Festival so wunderbar umschreibt:

Und während am Samstag die Musikstars rund um den Planeten zur Rettung unserer bedrohten Erde aufriefen, war die politische Botschaft der 22. Summerjam die gleiche wie bei der ersten Summerjam 1986 auf der Lorely: Frieden unter allen Völkern und Kulturen der Erde - so wie bei der Summerjam.“

PS: Ich bin ja immer noch davon überzeugt, dass im Zelt neben Lukas der „Löwe von Juda“ sein Quartier aufgeschlagen hat. Somit erklären sich auch die unglaublich lauten Schnarchgeräusche.

Bericht: Lukas Glaser

Fotos: Lukas Glaser, Andreas Wieser

© Andreas Wieser & Lukas Glaser